Auf der Erde ankommen - Warum wir den Körper lieben sollten / Bewusste Schwangerschaft leben

Hey,

hast Du dich schon mal gefragt warum wir manchmal mit unserem Körper Schwierigkeiten haben?

Kannst Du dir vorstellen, dass Du vielleicht vor deiner Geburt leicht, schwerelos und als Energie da warst, die die Einschränkungen und Bedürfnisse des Körpers nicht kannte?

Wie wir uns in unserem Körper gut fühlen und warum es sich lohnt, diese Beziehung zu wandeln, erfährst Du in diesem Beitrag... Lies einfach weiter :-)

 

Eines Nachmittags lag ich auf unserem Bett, die Sonne kam zum Fenster herein und es war angenehm warm. Ohne mir etwas zu denken, schloss ich die Augen, als ich ein Kichern hörte. Das ist an sich nichts besonderes, denn neben unserem Haus befindet sich ein Kindergarten und diese Geräusche gehören zu meinem Alltag. Aber dieses Kichern war so nah, als ob es direkt neben mir wäre … Oder in meinem Kopf?

Überrascht riss ich die Augen auf und sah mich um: nichts.

Da kicherte es wieder.

"Wo bist Du? Und wer bist Du?" 

Es kicherte wieder, glockenhell und rein.

"Hier, direkt bei dir bin ich. Mach doch mal die Augen zu, vielleicht siehst Du mich dann leichter. Als Mensch sind deine Sinne nicht besonders ausgeprägt." Kam es prompt zur Antwort.

Ich hatte keinerlei Angst und befolgte einfach die Anweisung.

 

Als ich die Augen schloss, atmete ich ein, zwei mal durch und erlaubte mir, mich auf meine innere Wahrnehmung einzustellen.

Da sah ich es (?). Ein leuchtender Ball, direkt bei mir. Er tanzte so leicht und frei vor mir herum, dass ich fast neidisch wurde.

"Oh, äh, hallo? Und wer bist Du? Was verschafft mir die Ehre?"

Der Ball kringelte sich. Anscheinend hatte ich etwas ganz lustiges gesagt.

"Hihi, Du kennst mich doch. Und bald ist es soweit, dass ich zu dir kommen darf, Mami. Ich freue mich schon so darauf!"

Ich war platt. Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet. Mami? Zu mir kommen? 

Unbestreitbar war der Kinderwunsch bei Markus und mir die letzte Zeit mehr an die Oberfläche gekommen und ich hatte damit geliebäugelt. Aber doch nicht jetzt, es passt doch gerade gar nicht...

"Aber ich bin doch noch gar nicht bereit..." 

Erklärte ich.

"Doch bist Du." Kam ganz bestimmt die Antwort

"Deshalb bin ich ja hier. Du hast das Signal gegeben und jetzt passt es.

Ich bin schon sooooo gespannt. Hier ist es ganz anders als auf der Welt, und ich freue mich all das zu entdecken, was Du tust."

Der leuchtende Stern wirbelte vor Begeisterung vor mir herum.

"Ich habe ein Signal gegeben? Bist Du dir da sicher, vielleicht ist das eine Verwechslung?! Und was tue ich denn schon, dass so spannend ist?"

"Ach Mami," Seufzte das Licht "Ihr Menschen habt ein verschlossenes Bewusstsein. Das Signal hast Du unterbewusst gegeben, aus deinem Inneren heraus. Deine Essenz kennt deinen Plan ganz genau, nur Du vergisst das manchmal. Bevor man auf die Welt kommt sieht man viel klarer. Ich bin gespannt wie es mir ergeht. Ich habe mir sooooo fest vorgenommen, mir alles zu merken. Aber ich glaube das geht nicht. Nach der Geburt ist man noch ganz verbunden mit der Dimension, aus der man kommt. Aber danach, wenn sich die Fontanelle schließt, wird die kosmische Verbindung schwächer und man kommt in die weltliche Erziehung und findet dann erst wieder im Laufe des Lebens seinen Weg...

Ich beobachte dich schon ein Weilchen. Du machst eine Menge spannender Dinge. Das Leben auf der Welt ist ja so abwechslungsreich und bunt! Und ich bin schon so gespannt wie es sich anfühlt zu niesen. Oder ob ich einen Purzelbaum machen kann. Außerdem frage ich mich, wie wohl eine Zitrone schmeckt oder wie es ist Hunger zu haben. Und warum ihr Erwachsenen immer sagt ihr habe Migräne, was es wohl damit auf sich hat. Es gibt einiges, dass ich erleben möchte. Am meisten freue ich mich darauf, wenn Papa Quatsch mit mir macht. Schon jetzt hüpft sein Herz, wenn er daran denkt. Das ist schön. Quatsch machen ist gut. Ihr Menschen seid so ernst. Humor ist eine wichtige Zutat um das Leben zu lieben.

 

Und Mami, eine Verwechslung ist das nicht. Wir sind schon ganz lange verbunden.

Auch wenn Du dich gerade nicht erinnern kannst,.... Vielleicht magst Du mal in unsere Verbindung hineinspüren... FÜHLEN kannst Du es nämlich." Sagte der Stern und war außer sich vor Freude über diese, seine geniale Idee.

 

Ich war etwas überrumpelt über diese vielen Informationen. Entschied mich aber auf den Wunsch des kleinen Lichtballs einzugehen.

Also sank ich nach Innen und atmete ich in unsere Verbindung.

Und war so berührt, dass mir gleich die Tränen kamen. Da war so viel Wärme, Licht und Liebe. So kraftvoll und schön.

"AAAAAAh, wie schön Mami, Du spürst es."

"Ja, ich denke ich spüre es"

Das war wohl sehr amüsant, denn der kleine Stern kicherte wieder wie verrückt.

"Nein, Du FÜHLST es. Ihr Menschen denkt zu viel. Würdet ihr euren Körper so nutzen, wie es gedacht ist, wäre es viel einfacher für euch.

Aber oftmals habt ihr euch aus eurem Körper zurückgezogen. Durch all den Schmerz, den ihr erlebt hast, verbindet ihr mit ihm Schlechtes.

Ja, hier gibt es solche Gefühle nicht, und wenn man neu auf die Erde kommt und Unangenehmes spürt, will man oft zurück. Dann wollt ihr wieder zu Hause sein, leicht, frei, und uneingeschränkt. Doch das Programm auf der Erde ist ein anderes. Hier seid ihr von den gesetzlichen Rechten der Natur abhängig. Diese zu verstehen und nach ihnen zu leben ist wichtig.

Der Körper lehrt euch so viel.

Und nur wer sich ganz auf ihn einlässt kann, so paradox es klingt, in die Leichtigkeit des Seins wieder eintauchen. Das Schmerzgedächtnis der Zellen wird gelöscht und ihr verbindet euch wieder mit dem Leben. Eure Zellen klingen dann und sind voller Energie.

Das müsst ihr lernen. Der Körper verbindet euch mit dem Kosmos und mit eurer Seelenenergie. Er möchte der Ausdruck eurer Seele sein, auf eine positive und schöne Art. Deshalb ist es so wichtig, sich mit ihm zu beschäftigen, ihn zu fühlen und mit ihm verbunden zu sein. Ohne diese Verbindung könnt ihr kein Glück spüren und werdet immer auf der Suche sein. Erst wenn ihr bei euch angekommen seid, euch kennt, könnt ihr ganz werden und eure Aufgabe übernehmen."

Ich dachte darüber nach und musste zustimmen.

In meiner Jugend hatte ich mich extrem aus meinem Körper zurückgezogen. Er war taub, und auch ich fühlte mich leer und falsch.

Je mehr ich in den letzten Jahren auf der Erde angekommen bin, in meinem Körper und die Dankbarkeit ihm gegenüber lebte und spürte, desto gesünder und schöner wurde er. Ich habe gelernt, mit seiner Hilfe meine tiefen Wunden zu heilen. Habe endlich einen Sinn gefunden und eine tiefe Verbundenheit kennengelernt, die durch kein Geld der Welt ersetzbar wäre.

 

"Okay kleiner Stern, und was kann ich für dich tun?"

Er wurde ganz sanft und ruhig.

"Liebe Mami, Du musst nichts tun. Du wirst mich lieben, so sehr dass dein Herz fast platzt.

Die Verbindung von einer Mutter zu ihrem Kind ist etwas ganz besonderes, etwas heiliges. Leider hat diese Verbindung in eurer Gesellschaft oft nicht den ihr gebührenden Platz erhalten. Eine Mutter lernt zu geben, tolerant zu sein, geduldig, liebevoll, selbstlos und stark. All diese Eigenschaften sind so wichtig und wertvoll.

 

Doch ich bitte dich, sei nicht zu streng zu dir.

Du wirst wollen, dass alles perfekt ist, wenn ich komme. Du wirst dich verurteilen und anzweifeln, dich fragen, ob Du das überhaupt kannst. Das ist ganz normal. Du wirst es lernen. Das wichtigste ist die Liebe in deinem Herzen.

Es wird nie perfekt sein, egal wie sehr Du dich anstrengst. Und deshalb bin ich hier. Um in dieser unperfekten Welt meine Erfahrungen zu machen, zu lernen und zu wachsen. Du gibst mir das Wichtigste, dass ich brauche um mich zu entwickeln: Deine Liebe und deine Aufmerksamkeit.

Ich werde dir viel beibringen, wenn Du offen dafür bist, und zusammen werden wir so viel schaffen. Mami, ich vertraue dir und gebe mich dir bedingungslos hin, da ich die Liebe kenne, die Du für mich hast.

So solltest Du es auch mit dem Leben tun. Zweifle nicht so sehr. Das Leben liebt dich und Du bist immer geführt. Glaube daran. Alles ist gut - wenn Du es sehen kannst."

Der Stern umwirbelte mich, als wolle er mich in seine Arme schließen und war weg.

"Warte! Wann kommst Du? Und was muss ich dafür wissen?"

Doch er war verschwunden.

So viel zu dem eben erwähnten Vertrauen. Doch da sollte ich noch reichlich Gelegenheit zum üben haben ;-)

 

Was für eine berührende Ansprache von diesem weisen, kleinen Stern. Ich hatte keinen Ahnung was auf mich zukommt. Doch ich versuchte, meiner inneren Führung zu vertrauen.

Einen guten Monat später blieb meine Periode aus... Ich war ganz aufgeregt. Als ich den Schwangerschaftstest machte, war er negativ.

Ich war unendlich traurig und gleichzeitig doch auch sehr erleichtert und froh. Vielleicht war ich eben doch noch nicht bereit, und eigentlich passte es gerade auch so gar nicht.... ;-)

Erst später erfuhr ich, dass die Seelenenergie des Kindes ungefähr drei Monate vor der Schwangerschaft mit der Mutter in Kontakt tritt. 

 

Von Herzen Henrike

 

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