Erfüllung - Vom Annehmen und Geben

Wenn ich heute auf meine berufliche Laufbahn zurückblicke, stelle ich fest dass ich stets etwas geben wollte.

Mir hat der Gedanke gefallen, den Menschen, mit denen ich arbeite, weiterzuhelfen. Was sollte das denn sonst für einen Sinn haben?

Nur Geld verdienen um meinen Lebensunterhalt zu erlangen fand ich total unbefriedigend.

 

Doch irgendwann habe ich festgestellt, dass ich mit all der Zeit, in der ich ständig versucht habe zu geben, so leer geworden bin.

Ich habe mich so durstig gefühlt.

Hatte ich die ganze Zeit alles verschenkt, war nun der Zeitpunkt gekommen, wo die Schale leer war.

Und erfüllend war das auch nicht.

 

Wenn man alles weg gibt, sind die Nehmenden meistens nicht sehr dankbar und man selbst fühlt sich ausgebrannt und leer.

Das natürliche Gleichgewicht ist verlorengegangen.

Aber wie kann man geben, ohne leer zu werden?

Wie geht das mit dem Annehmen?

Oftmals haben wir gelernt, dass es egoistisch ist, nach sich zu schauen.

Dass es egoistisch ist, sich an die erste Stelle zu setzten.

 

Doch nur wenn es mir gut geht, habe ich die Energie, anderen etwas zu geben.

Man kann nur so viel geben, wie man angenommen hat.

 

Geben, geben, geben, ... leer!

Ehrlich gesagt hatte ich mir bis zu diesem Zeitpunkt keine Gedanken über das Annehmen gemacht.

Denn nur wenn ich etwas gebe, bin ich etwas wert. Zumindest war das der Glaubenssatz, der mich Tag für Tag ausgelaugter und unzufriedener machte.

Meine Aufmerksamkeit war ständig im Außen. "Was braucht der Andere?" "Wie verhalte ich mich richtig?"

Meine Körperhaltung veränderte sich. Ich war nicht mehr zentriert. Mein Hals war nach vorn gereckt, stets darauf Bedacht die Signale des anderen zu lesen.

Anders hatte ich es nicht gelernt. Deshalb war das einfach mein "normal".

Natürlich macht das müde und schränkt die Möglichkeit, tiefe Beziehungen aufzubauen sehr ein, da man als eigenständige Persönlichkeit praktisch kaum da ist.

 

Erst als ich mit meiner Kraft am Ende war, begann ich diese Philosophie zu durchschauen.

Das wollte ich nicht mehr. Bis dahin war es mir nicht gelungen eine ausgeglichene Beziehung zu führen, mich liebevoll um meinen Körper zu kümmern und meinen Job in erfüllender Weise auszuüben.

All das setzte ich als neue Priorität.

Ich setzte mich und meine Wünsche an erste Stelle.

Die Zeit war gekommen, endlich nach mir zu schauen. Nach meinen Bedürfnissen, meinem Körper, meiner Gesundheit, meinem Wohlbefinden.

 

Ausgeglichenheit

Genau wie das Licht nicht ohne die Dunkelheit existiert, wie die Traurigkeit die Freude betont, so fehlt uns auch ein Gegenpart, wenn wir nur geben.

Ich glaube bei allem im Leben kommt es auf das richtige Maß an, auf die Ausgeglichenheit.

Wenn wir nur geben, ist die Schale irgendwann leer.

Wir können nur so viel geben, wie wir anzunehmen gelernt haben.

 

Manche Menschen leben dieses Ungleichgewicht andersrum. Sie nehmen und nehmen, und sind trotzdem nicht befriedigt.

Es macht nicht glücklich. Irgendwann sitzt man auf einem riesen Berg und fühlt sich immernoch arm und trotz allem leer.

 

Wenn wir lernen aus der Quelle zu schöpfen, können wir all das, was wir empfangen haben, in die Welt fließen lassen.

Und das ist so erfüllend.

Hast Du dich die letzten Jahre so abgerackert und immer nur gegeben?

Dann wird es Zeit die Reserven aufzufüllen!

Das kann etwas dauern, und manchmal fühlt man sich dann so wertlos, da plötzlich die scheinbare Aufgabe verloren ist.

Orientiere dich an der Freude. Erlaube dir wieder zu entdecken was dich begeistert, was dir Freude macht und wo dich deine Bestimmung hinführen möchte.

 

Hast Du die letzten Jahre das Gefühl gehabt, immer mehr und mehr für dich beanspruchen zu wollen? Warst Du trotzdem nie zufrieden?

Vielleicht magst Du dich im Teilen üben. Was kannst Du anderen geben? Wo möchte sich dein Potential freisetzen?

 

Erfüllend ist es, beide Seiten  in einem Ausgleich zu vereinen, sodass man nie das Gefühl hat, etwas wegzugeben und selbst zu kurz zu kommen. Sondern man teilt, was man hat, und schöpft aus einer unaufhörlich sprudelnden Quelle.

 

Deine Gaben möchte in die Welt

Auch Du hast etwas zu geben.

Jeder Mensch hat ganz besondere und ihm ureigene Gaben mit auf den Weg bekommen

Was macht deine Persönlichkeit aus?

Was macht dir Freude?

Wo kannst Du begeistern?

 

Wenn wir das einbringen, was wir zu geben haben, erleben wir Fülle.

Hälst Du etwas zurück, wird der Fluss unterbrochen.

Hast Du noch nicht gelernt aus der Quelle zu schöpfen, fühlst Du dich ausgelaugt.

 

Dein Körper hilft dir, deine Gaben zu entdecken. Folge der Freude.

Dein Körper hilft dir, vorhandene Blockaden zu erkennen und zu lösen. Erlaube dir zu fühlen.

Gehe den liebevollen Weg, der deinem Körper Wohlbefinden bringt, deinen Geist entlastet und deine Seele integriert.

 

Als ich eine tiefe Zusammenarbeit mit meinem Körper eingegangen bin, war es mir möglich zu erkennen, dass ich nur anzunehmen brauche, um wieder geben zu können.

Ich übe tatsächlich das Annehmen 😄😉

Ich lege mich auf meinen Sessel, lasse so so locker und nehme es an, vom Leben getragen zu werden.

Klingt lustig.

Doch am Anfang war das gar nicht so einfach. Ich war gespannt wie ein Bogen und von sinken lassen und annehmen war keine Rede.

Ich habe mich selbst gehalten, Tag für Tag, Jahr für Jahr. Das war so anstrengend. Als ich loslassen konnte und gespürt habe: ich werde getragen, war das so heilsam.

Heute lasse ich mich von innen führen.

Ich gönne mir Zeiten der Ruhe, um die Impulse zu empfangen, die mir den nächsten Schritt bringen.

Es ist ein ständiges lernen, entdecken und herausfinden.

Ich lerne all die Dinge, die mir erlauben, ein erfülltes Leben zu führen.

 

Möchtest Du lernen, dich vom Leben tragen zu lassen?

Möchtest Du deine innere Führung wieder entdecken?

Möchtest Du Körper, Geist und Seele in Einklang bringen?

Möchtest Du die Blockaden finden und lösen, die dich davon abhalten, gut für dich zu sorgen?

Möchtest Du herausfinden, wer Du wirklich bist und was dich erfüllt?

 

Anfang Mai kannst Du bei meinen Online Kursen mitmachen. 

Hier lernst Du dich und deinen Körper kennen. Es geht darum mit deinem Körper zusammen zu arbeiten und heruaszufinden, was er braucht, damit Du dich wohl fühlst und es dir gut geht.

Du darfst Zeit für dich nehmen, um deine Reserven wieder aufzuladen.

 

Ich freue mich auf dich.

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Von 💛-en

Henrike