Was davon ist eigentlich meins?! liebevolle Beziehungen gestalten

Hallo ihr Lieben,

 

nun wird es aber mal wieder Zeit für einen Kontakt mir Euch!

Die letzten Wochen hat sich so viel bewegt, vielleicht ging es dir ja auch so.

 

Heute haben mein Partner Markus und ich Frühjahrsputz gemacht. 4 Stunden haben wir alles auf den Kopf gestellt, und all das durchgewirbelt, was sonst vergessen wird. ;-)

Danach waren wir fix und fertig :-D Trotzdem hat es sowas von gut getan. Und wir haben uns natürlich auch belohnt.

 

Währenddessen haben wir alles durchlebt, was einem so begegnen kann:  Müdigkeit, Tatendrang, Motivation, Spaß, Lustlosigkeit, Befriedigung, Ekel, Beschwingtheit, Wut,....

Und etwas hat sich gezeigt, was uns auch die letzte Zeit immer wieder gefragt wurde:

Was davon ist eigentlich deins? Was willst Du behalen, und was tut dir nicht länger gut?

 

 

 

Die böse Königin der Energien

Seit ich vor zwei Wochen meine Fasten-Tage begonnen hatte, war es, als wäre eine Welle über uns hinweg gebraust, die alles aufdeckt und gleichzeitig so viel Klarheit da lässt.

 

Dort, wo wir keine Grenzen hatten, haben wir gespürt dass es liebevoll ist, Grenzen zu setzten

Dort, wo wir verletzt und verbittert waren, wurden wir daran hingeführt, die Hintergründe genauer zu betrachten.

Dort, wo wir uns klein gemacht hatten, wurden wir gestreckt und aufgefordert unsere Haltung zu überdenken.

Es war, als müsste sich nun alles verabschieden, was nicht mehr in Ordnung ist. Um eine ganz neue, liebevolle Ordnung entstehen zu lassen.

 

Doch bevor man ausmisten kann, ist es jedoch ratsam sich anzuschauen, was man da überhaupt so alles hat.

Und das ist manchmal echt fies.

All meine Beziehungen wurden durchgewirbelt. All der Staub, der vielleicht schon jahrelang die Oberfläche bedeckte, fing nun an in der Nase zu jucken. ;-)


Und da ist sie so deutlich zum Vorschein gekommen: eine hinterlistige, missgünstige, unterdrückende, gemeine Energie, die in allen Beziehungen ihre Finger hat.

Die böse Königin der Energien.

Sie arbeitet im Verborgenen, lässt dich kalt und gemein werden, und findet es toll, wenn du dich dann dafür selbst verurteilst.

Und nun, da sie entdeckt wurde, frage ich mich, wie sie so so lange ihr Spiel mit uns treiben konnte. Es war fast so, als würde sie dazugehören. Doch nun ist ihre Zeit abgelaufen.

 

Scham ist ihre größte Waffe. Trennung erzeugen ihr höchstes Ziel.

Bei allem, wo Du bemerkst, dass Du denkst, Du darfst nicht darüber reden, kannst Du ja mal prüfen: ist das wirklich meine Ansicht? Hält mich da etwas klein und gibt mir ein minderwertiges Gefühl?

Denn sobald es ausgesprochen wird, verpufft diese dunkle Energie meistens und es wird wieder leicht zwischen uns.

Ich beobachte mich momentan ganz genau ;-)

Bin ich neidisch und schäme mich dafür, weil eine Freundin so etwas ja nicht fühlen darf? Dann spreche ich es an und tadaaaa, es verbindet statt zu trennen.

Denke ich, ich bin ein Versager und es ist peinlich ausprechen an was ich gerade so arbeite? Tadaaa, erwischt!

Habe ich andere Wünsche als mein Partner und denke er will "eh in die andere Richtung und es macht eh keinen Sinn"... bla bla?

Ja genau, auch hier spreche ich es an und Tadaaa, es bringt uns nur noch näher zusammen.

 

Meiner Meinung nach darf diese trennende Energie nun gehen, und wir dürfen uns unsere Beziehungen zurück erobern.

 

 

Wirkliche Begegnungen

Wie heute beim Frühjahrsputz, begann ich auch über die Oberflächen meiner Beziehungen zu wischen.

Und erst da habe ich bemerkt, wie oft wir es vermeiden, uns tatsächlich zu begegnen.

 

Wir alle haben so viel Verletzung in zwischenmenschlichen Beziehungen erfahren, dass es so mutig und waghalsig erscheint, sich preiszugeben. Nähe zuzulassen erfordert so viel Vertrauen.

 

Ich sehe jeden Tag Menschen, die miteinander reden, sich Nähe wünschen, Zugehörigkeit oder ein Beisammen sein, es aber nicht zulassen können.

Wir flüchten uns in kurzen Smalltalk, machen Bemerkungen über das Wetter ( nichts für ungut, ich rede sehr gerne über das Wetter. Es ist ist ja auch wirklich spannend was es gerade so alles macht ).

Doch für Tiefe haben wir nicht genug Mut.

 

Unsere Beziehungen sind dabei zu heilen. Und es ist egal, wie nahe dir dein Gegenüber in diesem Moment ist.

Es ist egal ob Du diesen Menschen als Nachbar, Lebenspartner, Verkäufer an der Tankstelle, Freund, Kollege oder sonst was bezeichnest. Letztenendes sagt dies nichts über die Erfüllung in eurer Begegnung aus.

Ich kenne Menschen, die seit Jahren verheiratet sich und sich trotzdem so fern sind.

Und dann kenne ich Menschen, zu denen ich schon bei der ersten Begegnung so eine Verbundenheit und Nähe gespürt habe.

Wünschst Du dir, dass deine Begegnungen wahrhaftig werden?

Möchtest Du mehr tiefe erleben?

Willst Du ein Band zwischen dir und deinem Gegenüber knüpfen?

 

Oftmals schleppen wir all den alten Schmerz mit uns rum.

Er spukt in unserem Unerbewusstsein und erinnert uns daran, wie schmerzhaft es ist, abgelehnt zu werden.

Er erinnert uns daran, dass wir vielleicht nicht angenommen werden, wenn wir so sind, wie wir eigentlich sind.

Er flüstert uns ein, dass wir nich gut genug sind und erst besser sein müssen, bevor wir uns zeigen dürfen.

Er bestätigt unsere Ängste und lässt uns immer einsamer und verbitterter werden.

 

Wenn Du präsent bist, im Hier und jetzt, haben all die alten Leiern eine Sendepause.

Du spürst dich.

Du siehst dein Gegenüber wirklich.

Du kannst beginnnen dich und die Menschen aus der Perspektive der Liebe zu sehen.

Du nimmst wahr, wie es dir bei der Begegnung geht und kannst handeln.


Wir alle sind nur Menschen, die sich eigentlich das Gleiche wünschen: Nähe, Geborgenheit, Liebe, Freude, Gesundheit,....

 

Wenn ich mich an die Seele meines Gegenübers erinnere, fällt es mir leichter, ihm offen zu begegnen.

 

Meine Formel für echte Begegnungen:

Komm hier an, atme tief durch, werde präsent.

Nimm den Anderen wahr und lass ihn noch ein Stückchen näher kommen. ( das ist nicht körperlich gemeint, außer ihr wollt das :-D)

Du musst nichts darstellen, dich nicht beweisen oder dich verteidigen.

es reicht hier zu sein.

ganz.

 

Wann begegnen wir uns wirklich?

Wieviel Nähe können wir überhaupt aushalten?

 

Auch heute bemerke ich noch Tage, an denen es mir sehr schwer fällt, Nähe zuzulassen. Ich entdecke, dass ich aus Begegnungen flüchte, dass ich Zärtlichkeit nur kurz aushalte und mich dann wieder im Alltagsgeschehen ablenke.

Das ist okay.

Ich habe das Glück, einen sehr geduldigen und verständnisvollen Partner und tolle Freunde/Familie zu haben, bei denen ich üben darf :-)

Und indem ich wahrnehme, was vor sich geht, kann ich mir die Zeit geben, es neu zu lernen.


Denn meistens flüchte ich, wenn in mir der Gedanke da ist, ich wäre nicht so toll. (Hallo böse Königin der Energien - haha)

Selbstliebe erlaubt uns, auch die Welt zu lieben.

 

 

Ein liebevolles Wort verbindet

Ich glaube, wir alle haben bisher verschiedenste Vermeidungsstrategien gehabt, die verhinderten, dass wir uns wirklich begegnen müssen.

Sie sollten verhindern, dass der Andere uns wirklich sieht.

Denn wenn wir wirklich gesehen werden, besteht die Gefahr, nicht gut genug zu sein oder abgelehnt zu werden.

All das läuft meistens unterbewusst ab.

Doch indem wir die Mechanismen entlarven, die klein halten und an uns zweifeln lassen, lösen wir sie auf.

 

Deshalb tut es gut, sich immer mal wieder zu fragen: Was ist eigentlich meins?

Ist es an der Zeit etwas auszusortieren? Gibt es Gedankenmuster und Anschauungen, die mir eigentlich gar nicht mehr entsprechen?

Wünsche ich mir mehr in meinen Beziehungen? Will ich echter und liebevoller sein?

Und auch hier achte bitte auf die böse Königin unter den Energien. Mir ist nämlich aufgefallen, dass sie ganz scharf darauf ist, uns zu überzeugen, wir sollten unsere Beziehungen beenden.

Lieber nochmal nachspüren, was liebevoll ist.

"Was ist der Impuls hinter dem Gedanken?" hilft mir da. Fühlt er sich leicht und liebevoll an, oder ist er voll Hass, Missgunst, Unzufriedenheit oder Scham?

Wenn ich bemerke es ist sowas wie " das klappt ja eh nicht" oder "wir passen gar nicht zusammen", "die mag mich eh nicht so wie ich bin","er versteht mich nicht" , "ich hab was besseres verdient" oder Ähnliches, bin ich sehr vorstchtig.

 

 

Ich bin total fasziniert und begeistert, dass meine Beziehungen wieder eine Ebene tiefer gehen durften.

Und es ist so so schön.

Es fordert Mut sich wirklich zu begegnen, ja! Doch es ist es wert.

Von Herz zu Herz entstehen neue Welten.

 

Auch wenn es manchmal schmerzlich ist hinzusehen, wie weit wir voneinander entfernt sind, verzage nicht.

Ein ehrliches Wort, ein mitfühlendes Schulterklopfen, ein ausgedrücktes Bedürfnis nach Nähe bringt so leicht zusammen.

So oft verschließen wir uns, da wir frustriert, enttäuscht oder traurig sind, da wir uns so unverstanden fühlen.

Es gibt immer eine Chance, sich näher zu kommen. Jetzt. Indem wir unsere Beziehungen wieder selbst gestalten.

Meistens reicht ein wahrhaftiges Wort, um die Mauern der Trennung schmelzen zu lassen.

Leider haben wir oft gelernt, nicht das sagen zu dürfen, was uns wirklich bewegt.

Nur Mut. Fang doch mal klein an und beobachte, was sich verändert. <3

Es muss dich nicht jeder gut finden

Ich habe für mich bemerkt, dass ich nicht besonders viele Menschen um mich herum brauche.

Ganz nach dem Motto Qualität statt Quantität. Ich brauche nicht 1000 Facebook Freunde, wenn ich eine Freundin habe, die wirklich an meiner Seite geht.

Als ich beschlossen habe, meinen Weg zu gehen und meinem Inneren zu folgen, hat es sich wie von selbst so ergeben, dass die Menschen, die damit nichts anfangen konnten oder es komsich fanden, aus meinem Leben verschwunden sind. Diejenigen, die mein Wachstum unterstützen und sich für den liebevollen Weg geöffnet haben, kamen dafür immer näher.

 

Es schien als würden es immer weniger Menschen sein, die mit mir etwas anfangen konnten. 

Das hat mich schon erst mal schlucken lassen. Zumal ich doch ein Mensch war, dem es schwer gefallen ist zu seiner Meinung zu stehen, seine Bedürfnisse auszudrücken und mit allen gut auskommen wollte. Ich habe ganz viele innere Kinder entdeckt, die sich nach Harmonie sehnten und meinten sich unterodrnen zu müssen.

Im nachhinein erkenne ich, dass viele meiner Begegnungen jedoch leer waren und mir nicht wirklich etwas geben konnten.

 

Doch nun bemerke ich, dass mit jedem Schritt, den ich aufrichtig weiter gehe, so viele tolle Persönlichkeiten in mein Leben treten. Menschen, die bereichern, die aufrichtig sind und deren Gesellschaft einfach gut tut.

Was will man mehr  :-)

 

Und treffe ich doch mal Jemanden, der es mir schwer macht ihn zu mögen, frage ich mich: Was bringst Du mir über mich bei? ;-)

 

Wer sich der Liebe öffnet, öffnet sich dem Leben

Nachdem ich nun so viel Staub aufgewirbelt habe, lasse ich es erst mal sacken.

 

Auf die Frage, was denn nun wirklich meins ist, habe ich ganz viele Antworten gefunden.

Es ist meins, mich zu zeigen wie ich wirklcih bin.

Es ist meins, auf die liebevolle Stimme in meinem Innern zu hören.

Es ist meins, ganzheitlich auf meinen Körper zu schauen.

Es ist meins, ganzheitliches Körpertraining anzubieten.

Es ist meins, meine Erfahrungen zu teilen, wie man sein Leben liebevoll gestalten kann, wie man seiner inneren Stimme folgt und damit erfolgreich ist.

 

Ich habe für mich beschlossen, dass ich das Wort Erfolg nochmal neu für mich definieren darf.

Denn auch über meiner Erfolgsdefinition hatte sich ganz viel Staub abgelagert ;-)

 

Blicke ich heute zurück, bemerke ich erst, wie erfolgreich ich doch das letzte Jahr über war und geworden bin.

 

 

Von dem Gefühl anders und komisch zu sein,

bin ich zu einer tiefen Verbundenheit gelangt, von der meine Beziehungen profitieren.

Aus verkorksten und kompilzierten Männergeschichten und Bindungsängsten durfte eine

erfüllte Partnerschaft entstehen, in der wir uns gegenseitig respektieren und zusammen wachsen. 

Von so zwiegespaltenen Gefühlen zu meinen Körper, Probleme mit einem gesunden Essverhalten, einem harten und ausbeutenden Verhalten meinem Körper gegenüber,

habe ich es hin zur Leichtigkeit im Umgang mit dem Essen, zur Selbstliebe und zu einer so engen und vertrauetn Verbindung zu meinem Körper sowie zu meiner Seele geschafft. ( Das schien mir vor ein paar Jahren noch unmöglich )

Von starken gesundheitlichen Problemen und Ängsten konnte ich mich befreien und habe nun mehr Lebensfreude und Energie denn je.

Aus Hilflosigkeit und Unsicherheit durfte Stabilität und Wahrhaftigkeit entstehen.

Statt ewigem Grübeln und klein machen durfte ich lernen zu Vertrauen und in meine Größe hineinwachsen. Ich vertraue in die Kraft, die unser Wachstum unterstützt und mir so viel beigebracht hat.

 

Wow, ich bin einfach so dankbar.

Wer sich der Liebe öffnet, findet nach und nach all das, wonach er sich sehnt.

 

 

Jetzt ist der Beitrag doch etwas lang geworden :-) Schön, dass Du noch da bist.

Wie geht es dir in deinen Beziehungen? Kennst Du diese trennende Energie?

Wünschst Du dir auch, einfach Du selbst dein zu dürfen?

Gibt es bei dir Bereiche, die entstaubt werden möchten?

 

Von Herzen

Henrike

 

P.S.

In den nächsten Woche werde ich beginnnen, mein neues Angebot in die Welt zu bringen.

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