Der Weg der Heilung

Eigentlich alles im Leben hat einen Sinn.

Und ausgerechnet bei Krankheiten denken wir manchmal, sie würden uns gnaz willkürlich treffen.

Meiner Erfahrung nach, hat jede Krankheit das Potential, dich wachsen zu lassen.

Sie hat eine Bedeutung und in ihr findet sich somit auch ein Sinn.

 

Denke nur daran, dass eine Blume nicht einfach so eingeht. Vielleicht hat sie zuviel Wasser, zu wenig oder das Licht fehlt...

Ist das Problem behoben, kann sie wachsen.

So ist es auch bei körperlchen oder psychischen Beschwerden.

Sie möchten uns ein Probem aufzeigen, das behoben werden will.

Zumal der Kontakt zum eigenen Körper jedoch recht distanziert und oberflächlich ist, können wir oft nicht ausmachen, was genau uns das jetzt sagen soll.

Ein recht simples Beispiel aus meiner Kindheit veranschaulicht diese Thematik ganz gut.

Als ich etwa 4 Jahre alt war, hatte ich ständig Ohrenschmerzen.

Damals lebten meine Eltern noch zusammen, stritten sich aber sehr häufig.

Nachdem sie sich getrennt hatten, waren die Ohrenschmerzen verschwunden.

Sinnbildlich ist hier: Was will man nicht hören?

 

Heilung bedeutet, sich dem eigenen Körper zuzuwenden, hineinzuhorchen und die wahren Bedürfnisse der Seele zu spüren.

Was fehlt mir? Nach was sehne ich mich? Wo fühle ich mich hilflos und wünsche mir Unterstützung?

 

Wahre Heilung entsteht im Innern.

Wir können unseren Körper bestmöglich unterstützen, ihn liebevoll behaldeln. Aber der Heilprozess beginnt tief im Innern, wenn deine Zellen beginnen wieder im Einklang nit dem Leben zu schwingen.

Dies können sie, wenn der negative Einfluss beglichen wird.

Der Weg der Heilung hat seine eigene Dauer, er kann nicht erzwungen werden.

Wie bei der Blume, die wachsen soll, braucht es Zuwendung, Fürsorge und gute Bedingungen.

 

 

Verantwortung übernehmen

Schon von klein auf haben wir oftmals gelernt, dass sich jemand anders um unsere Gesundheit kümmert. Fühlen wir uns nicht gut, gehe wir zu einem Arzt, und erwarten, dass der den Schaden behebt.

Mag dies lange Zeit funktionieren, kommt irgendwann der Punkt, wo wir feststellen: Der Arzt hat ein sehr begrenztes Wirkungsfeld. Er kann unterstützend wirken, doch die Verantwortung, wie wir uns um unseren Körper kümmern, liegt bei uns.

Vernachlässigen wir diese Verantwortung, werden wir durch unaufhörliches Erinnern dazu gebracht, diese Verantwortung anzunehmen.

 

Diese Einsicht ist oft sehr unangenehm und wird gerne noch ein Weilchen weggeschoben. Schließlich müsste man ja dann so viel ändern... Der innere Schweinehund steht auf der Matte und meint: Ach, so schlimm ist es ja gar nicht.

Sehr häufig muss es dann sehr schmerzhaft und unangenehm sein, dass wir uns entschließen, unser Leben umzugestalten.

 

Auch ich lebte lange Zeit mit meinen Beschwerden ( wöchentliche wiederkommende stundenlange Fieberschübe ).

Ich wanderte von Arzt zu Arzt, keiner konnte mir wirklich eine Erklärung oder Hilfe geben.

Ich war völlig überfordert und machte mit meinem Leben so gut wie möglich weiter.

Erst als es so schlimm wurde, dass mein Alltag lahm gelegt wurde, war ich gezwungen, mich nach einer Alternative umzusehen.

Zuerst einmal war da das Gefühl völlig hilflos zu sein. Keiner konnte mir helfen, die Situation war belastend und ich war nervlich am Ende.

Wie sollte das mein Leben lang weitergehen.. ( ich hatte die Beschwerden zu diesem Zeitpunkt schon 2 Jahre )

Ich konnte kaum etwas machen, fühlte mich schwach, mir ging es schlecht und ein "normales" Leben war unmöglich.

Ich zog mich zurück, nahm mir viel Zeit für mich und suchte die Antworten in der Stille.

 

So begann mein Weg der Heilung <3

 

Akzeptanz - mit dem sein, was ist

In Situationen, wo der eigene Körper streikt, kämpft man sehr oft gegen diese Hilflosigkeit an. Man veruscht den Körper zur Leistung zu zwingen.

Ich konnte meine Arbeit nicht ausüben und hatte plötzlich das Gefühl völlig unnütz und wertlos zu sein.

Eine Krankheit konfrontiert uns mit unseren Glaubenssätzen und unbewussten Mustern.

Der Schlüssel liegt im Erkennen dieser Muster.

Doch dieser Weg geht Schritt für Schritt.

Heilung macht nichts plötzlich wieder ganz, was völlig kaputt war.

Heilng fügt nach und nach zusammen, bringt eine Ganzheit, die sich auf das ganze Leben auswirkt.

Wir werden eingeladen, alle Bereiche in unserem Leben zu heilen.

 

Doch zuerst einmal stehen wir an einem Punkt, wo nichts mehr geht.

Wo wir Angst vor den Schmerzen haben.

Angst vor der Zukunft, Angst wie es weitergeht.

 

Mir ist es so schwer gefallen, den Schritt zugehen, mich auf diese Beschwerden einzulassen. Es war so viel Angst vor diesen Schüben da. Ich hatte Angst, weil ich nicht wusste ob ich am nächsten Tag in die Arbeit kann, ich hatte Angst weil ich nicht wusste wir ich das kräftemäßig schaffe, ich hatte Angst vor diesen schmerzhaften Stunden...

Und dann bemerkte ich, dass ich nicht alles wissen muss. Es reicht, mich einzulassen zu fühlen. Mich darauf einzulassen, zu sein.

Im Laufe der Zeit habe ich mir eine völlig neue Haltung beigebracht.

Zuerst einmal habe ich mir meinem Chef gesprochen und abgeklärt wie wir das am besten regeln können. Dann habe ich versucht, sobald sich die ersten Anzeichen zeigten, mich zu entspannen, zu atmen und wahrzunehmen dass es vorbeigeht. Dass ich es schaffe.

 

Wenn Du den Weg der Heilung gehen möchtest, ist dein Einsatz sehr wichtig.

Zuerst wirst du aufgefordert, mit dem zu sein was ist.

Nicht dagegen anzukämpfen, es nicht weg haben wollen.

Dies ist oftmals eine sehr herausfordernde Aufgabe ;-)

Diesen Fühlen, was gerade da ist, ist so unangenehm, und doch so heilsam.

Wenn wir den Kampf aufgeben, signalisieren wir dem Körper, das er gehört wird.

Sobald du wirklich spürst, beginnt sich etwas zu wandeln.

Schmerz ist ein Signal, um zu zeigen, dass etwas nicht stimmt.

Erhören wir dieses Signal, ist das der erste Schritt in Richtung Besserung.

 

Die Selbstheilungskräfte anregen

Unser Körper weiß nun, dass er gehört wird.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Unterstützung.

Zum einen auf der physischen Ebene, zum Anderen auf der feinstofflichen Ebene.

 

Die physische Ebene:

Unsere Körper sind oftmals sehr belastet.

Jahrelange falsche Ernährung, Schwermetall-Belastung, vernachlässigen der Bedürfnisse ( Schlaf, Bewegung, Ruhe ).

Generell eine ungesunde Lebensführung und Faktoren, die von außen kommen.

 

Hier heißt es erst mal umstellen.

Ich habe meinen Körper entgiftet, meine Ernährung umgestellt, um herauszufinden, was mir bekommt, und was nicht.

Zudem helfen kleine Rituale, eine liebevolle Beziehung aufzubauen.

Zum Beispiel ein schönes Bad, bestimmte Ergänzungen, der Mittagsschlaf, jeden Abend um etwa die selbe Zeit ins Bett gehen, weniger fernsehen, meditieren, Atemübungen ...

 

Zuerst ist es sehr ungewohnt, sich so intensiv um sich zu kümmern.

Man kommt sich schon fast egoistisch vor.

Doch der Körper braucht all die Zuneigung, die wir ihm davor nicht zukommen haben lassen.

All die Aufmerksamkeit.

Nach und nach lernen wir uns besser kennen.

Was tut mir gut.

Was fühlt sich richtig an.

Was lasse ich lieber weg.

 

 

Die feinstoffliche Ebene:

Unser Körper ist nur ein Teil, der zur Gesundheit beiträgt.

Genauso wichtig ist die energetische Ebene, die Seelenebene.

Hier entstehen Blockaden, die das ganze System beeinträchtigen.

Wenn wir beginnen, unser feinstoffliches System wieder zum fließen zu bringen, wird dies auch mir unseren Körpersäften geschehen.

Auf unserem Lebensweg haben wir so viel Schmerz, Angst, Wut, schlechte Erfahrungen erlebt, dass wir uns manchmal verschließen. Wir lassen die Energie sozusagen nicht mehr durch, um soetwas nicht noch einmal erleben zu müssen.

Dieser Schutz ist für eine gewisse Zeit okay, doch hält er zu lange an, schadet er uns.

Die Energie gerät ins stocken, unsere Organe werden nicht mehr ausreichend versorgt, Schmerzen in den Gliedmaßen oder im Rücken entstehen.

Die feinstofflihe Ebene erreichen wir übder Gefühle, indem wir herausfinden, wo Unstimmugkeiten liegen. Wenn wir beginnen, wieder wahrzunehmen, welche Gefühle da sind, tasten wir uns heran. Halte im Alltag inne, spür in dich rein. Wie fühlt sich die Situation für dch an, wo merkst du es körperlich.

Ganz spielerisch kann man sich selbst wieder erkunden.

Oder wir gehen über unser Energiesystem, die Chakren, ans lösen der Blockaden. Die kann durch Energiearbeit oder geführte Meditationen geschehen.

 

Für den Anfang würde ich dir empfehlen, in die Stille zu gehen.

Zeit für dich steht an oberster Stelle.

Genauso wichtig wie das Geschäftsessen am Dienstag, ist die Stunde Ruhe nur für dich am Mittwoch ;-)

Um dich kennen zu lernen, brauchst du Zeit mit dir.

Um zu spüren, wo die Energie nicht fließt.

Energie spüren ist nur Übungssache ;-)

Es reicht, wenn du dich hinlegst, auf deinen Atem hörst und einfach mal hineinfühlst: Was für Gefühle nehme ich in mir wahr.

Suche Entspannung und eine Auszeit vom Alltag.

Außerdem kannst du dir Hife suchen, wenn du bemerkst, dass du Schwierigkeiten hast, an deine Gefühle heranzukommen.

Oftmal sind die Schichten so dick, dass es leichter fällt, geführt an sie heranzugehen.

 

Du musst dich nicht uner Druck setzten. Gehe einen Schritt nach dem Anderen, setzt kleine Veränderungen und bleibe dabei, immer liebevoller für sich da zu sein.

Schaff dir kleine Gewohnheiten, die deinem Körper gut tun und dich in deine Mitte bringen.

Und übe Vertrauen, dass alles gut wird.

 

 

 

Zeit geben

Jeder Heilungsweg ist anders.

Jeder Heilungsweg hat seine eigenen Etappen.

Anfangs ist man oft so planlos, überfordert und gestresst.

Doch es wird besser.

Lass sich auf deine Heilung ein, gib ihr Zeit.

Du musst es nicht alleine schaffen. Wenn Du das Gefüh hast, du bist überfordert und weißt nicht wo lang: Hol dir Hilfe.

Dafür sind andere Menschen doch da :-)

Ich glaube, nichts geschieht aus Zufall.

Und wenn Du Unterstützung suchst, wir zum richtigen Zeitpunkt das Richtige für dich da sein.

Also halte die Augen offen, und höre auf die Stimme deiner Seele.

Deine Seele wünscht sich, dass es dir gut geht.

Sie lädt dich ein, dein Leben in die Hand zu nehmen.

Wenn Du dem Weg der Heilung folgst, findest Du immer mehr zu deiner Seele.

Deine Fähigkeiten entfalten sich, dein Vertrauen wächst und du weißt: Ich habe etwas zu geben, es ist gut, dass ich hier bin.

 

Alles Gute auf deinem Heilungsweg. <3

Verliere nicht den Mut, wenn manchmal alles so verloren und beängstigend wirkt.

Diese Phasen gehören dazu.

Wenn Du dir jemanden wünschst, der dir hilft die Stimme deiner Seele wahrzunehmen und dich auf deinem Heilungsweg begleiten, so schreibe mir gerne.

Alles Liebe Henni