Der Weg in ein gesundes Leben - Heilung unterstützen

Gesundheit ist nicht alles,
aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

Arthur Schopenhauer

Dieses Zitat von Arthur Schopenauer beschreibt sehr schön den Stellenwert der Gesundheit.

Was bedeutet gesund sein für uns?

Meistens bemerken wir gar nicht, wenn wir gesund sind. Alles funktioniert so, wie es soll - oder?

Erst wenn sich die ein oder andere Stelle bemerkbar macht und weh tut, wenn sich die Ängste häufen oder die negativen Gedanken ansammeln, bemerken wir, dass etwas nicht stimmt.

Gesundheit ist mehr als nur das Funktionieren des Körpers.

 

Gesundheit bedeutet, dass es uns auf allen Ebenen gut geht.

 

Wer schon mal in einer depressiven Episode war, kann bestätigen, dass Gesundheit mehr ist, als die Abwesenheit von körperlichen Beschwerden. Denn gerade in so einer Phase fühlen wir uns alles andere als gut.

 

Wir haben drei Komponenten, die für das "gesund sein " wichtig sind.

Den Körper, den Geist und die Seele.

 

Haben wir Fieber, wissen wir: wir sind nicht gesund.

Doch auch wenn wir negative Gedankenmuster pflegen, spielen diese eine große Rolle in unserer Beziehung zur Gesundheit.

Auf Dauer machen diese Muster uns krank.

Denn die Seele wird hierbei angegriffen, indem wir negative Gefühle durch unsere Gedanken produzieren.

 

Ein Beispiel für besseres Verständnis.

Stell dir vor, diese Gedanken kreisen in deinem Kopf :

"Ich habe keine Lust, es stresst mich, diesen Tag vor mir zu sehen. Es scheint mir wie ein riesiger Berg, und ich komme niemals oben an. Ich bin müde, ich mag nicht mehr. Die bevorstehenden Aufgaben ängstigen mich. Ich habe das Gefühl, ich schaffe das alles nicht."

Diese Gedankenmuster laufen oft unbemerkt und unterbewusst ab. Es bleibt ein Gefühl von Lustlosigkeit, Resignation und Müdigkeit.

 

Doch diese Gedanken lösen eine Kette an Ereignissen aus.

Wir spüren in uns eine tiefe Angst, ein Unwohlsein, Stress.

 

Dies lässt uns flach atmen. Der Atem verbindet uns mit dem Leben. Diese Gedanken und Gefühle geben dem Körper das Zeichen, sich vom Leben abzunabeln.

Der Körper reagiert sehr fein auf unsere Gedanken und Gefühle.

Wenn wir Angst haben, zieht sich alles in uns zusammen.

Sind wir wütend, steigt unser Blutdruck, wir spüren den Druck im Bauch.

 

Wir sind blockiert.

Die Lebensenergie fließt nicht mehr.

 

Doch warum passiert das?

 

Hält der negative  Zustand zu lange an, werden wir krank, meist chronisch.

 

Nur wenn alle Komponente stimmig sind, können wir gesund sein.

Zu oft spielt unser Unterbewusstsein die Schlüsselrolle.

Unser Denken formt uns mehr, als wir es bemerken.

 

Das Leben an sich ist perfekt und auf Wachstum ausgelegt.

Schauen wir in die Natur, können wir das gut beobachten.

 

Eine Pflanze braucht bestimmte Bedingungen um zu wachsen.

Ist etwas nicht stimmig, macht sich das bemerkbar.

Vielleicht hat sie zu wenig Licht, zu viel Wasser oder es ist zu kalt...

Jeder, der eine Zimmerpflanze hat weiß, dass es Pflege benötigt, um diese in bestem Zustand zu halten.

Wenn ein Faktor über längere Zeit nicht stimmt und auch nicht behoben wird, geht die Pflanze ein.

 

So ist es auch bei uns.

Ignorieren wir zu lange einen Faktor, der uns schädigt, werden wir krank.

Der Körper ist die letzte Instanz, welche uns warnen möchte.

Unsere Symptome haben eine wichtige Aufgabe, retten uns sogar in gewisserweise das Leben, wenn wir reagieren!

 

Krankheit ist der Aufruf, etwas in unserem Leben zu ändern.

 

Als es mir gesundheitlich nicht gut ging, konnte ich lernen gut für mich zu sorgen und dies stetig zu tun.

Ich durfte herausfinden was mir bekommt, was ich brauche und wo dringend etwas anders gehandhabt werden möchte.

Besonders auf der gedanklichen Ebene ist es sehr spannend, herauszufinden wo man sich blockiert.

Diese Muster zu verändern braucht Zeit und Geduld.

Man muss dranbleiben.

Heilung braucht Zeit, mal mehr und mal weniger.

Doch nur wenn wir dauerhaft für uns sorgen, gehen wir den Weg der Heilung.

Heilung bedeutet, dass wir auf allen Ebenen gesund werden.

Die Symptome zu unterdrücken bringt langfristig keine Erleichterung.

Es ist wichtig, dass wir nicht nur schauen, dass wir z.b. den Blutdruck mit Tabletten senken oder bei häufigen Kopfschmerzen einfach eine Aspirin einwerfen. Wenn wir übergewichtig sind und an Fressattacken leiden, sollten wir hinter die Kulissen schauen, woher diese kommen - es hilft oft wenig, sich das Essen zu verbieten.

 

Die Ursache muss behoben werden.

Wir dürfen die Verantwortung für unsere Gesundheit wieder annehmen.

Es ist unsere Aufgabe, nach unserem Wohl zu schauen.

 

Wie gelingt es uns, herauszufinden warum es uns nicht gut geht?

Wir dürfen wieder lernen auf uns zu hören.

Auf die Stimme in uns, die uns leitet, die uns hilft zu spüren, was uns gut tut.

Wir dürfen wieder eine Verbindung zu unserem Körper aufbauen und herausfinden, wie wir uns fühlen.

Wahrnehmen, ob der Bauch drückt, ob das Essen vertragen wird.

Wahrnehmen, ob wir uns gut fühlen wenn wir die Einladung einer Bekannten annehmen.

Wahrnehmen wie wir unser Leben sehen, was für Gedanken wir haben.

 

Die drei Ebenen leiten uns.

 

Das nervt mich, stört mich. Grrrrr.  -> Gedanken

Ich fühle im Bauch einen Druck, mir ist heiß.  -> Körper

Ich bin wütend.  -> Emotion

 

Ich hab keine Lust, möchte zurück ins Bett. Bin so k.o. -> Gedanken

Ich bin kraftlos, ausgelaugt  -> Körper

Ich bin erschöpft. -> Emotion

 

Heilung bedeutet, dass wir nach und nach erkennen, was unser Leben beschwert.

Was uns davon abhält, voller Lebensfreude, Erfüllung und Kraft durch den Tag zu gehen.

Erst wenn wir dies erkennen, können wir gegensteuern und uns in der Genesung unterstützen.

Wir dürfen und können uns genau das geben, was wir brauchen.

 

Und nein, man läuft auch dann nicht die ganze Zeit wie ein Honigkuchenpferd grinsend duch die Gegend.

Man hat genauso Höhen und Tiefen, es ziept ab und zu.

Aber:

Man ist da. Präsent.

Man nimmt wahr, kann reagieren und ist im Bewusstsein.

 

Erst wenn uns bewusst wird, welche Strukturen uns schaden, können wir diese umwandeln.

Es ist unsere Aufgabe, uns gut um uns zu kümmern.

Uns zu versorgen.

Und je mehr wir dieser Spur folgen, desto liebevoller wird unser Umgang mit uns selbst.

Wir bewegen uns, weil es uns gut tut.

Wir legen uns hin, weil wir es brauchen.

Wir lassen schlechtes Essen weitgehend weg, weil es uns belastet.

 

Wir werden ganz.

Wir werden heil.

Wir kommen ins Bewusstsein, sind da.

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